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Verarbeitung des Pinsels
Die Arbeit des Pinselmachers gliedert sich in 4 Phasen: 1. Portionieren der Haare je nach Pinselkörper 2. Formen des Pinselkörpers 3. Einzwingen in die Metallfassung, die später mit dem Pinselstiel verbindet. 4. Kitten des Pinselkörpers in der Fassung.
Der Fächerpinsel erhält seine besondere Form mit dem letzten Handgriff des Pinselmachers: mit der Zange wird die Zwinge vorne flach gedrückt. Die Haare sind der Eckstein des Pinsels. Das Rotmarderhaar ist das teuerste Pinselhaar. Es stammt vom Schweif eines Marders, der in Stromgebieten der sibirischen Flüsse Amur, Tobol, Ob, Lena und Ussuri lebt. Der Qualitätsbegriff Kolinsky wird für dieses rotgoldene Haar benutzt. Die Pinselhersteller haben jedoch zahlreiche Alternativen: Schweifhaare vom russischen oder polnischen Iltis, SchweifhaarEichhörchen, in der Fachsprache Fehhaar benannt, Haare von den Fesseln japanscher Ponys oder Rindsohrenhaare unter anderem. Andererseits dienen die kräftigen Borsten chinesischer Schweine der Öl- und der Freskomalerei. Kunstfaserkompositionen werden auch benutzt, um einen Beitrag zum Schutze der Naturressourcen zu leisten, sodass Pinsel aus Naturhaaren noch zu wählen sind. Bearbeitung der Naturhaare: Beispiel des Marderschweifs: Zunächst wird der Marderschweif von seiner starken Befettung befreit, und dies im Rahmen eines Reinigungsprozesses. Die goldglänzenden Haare werden von der Rippe geschnitten, eingeweicht und danach bei hoher Temperatur getrocknet. |
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