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Polieren

 

Die natürliche Schönheit der Farben enthüllen

Der große Moment naht: nach dem Auftragen einer Politur wird Ihr Stein endlich die feinen Nuancen seiner natürlichen Färbung Preis geben. Dieser letzte Arbeitsgang dient jedoch nicht nur der Intensivierung der Farben, sondern auch dem dauerhaften Schutz der Oberfläche.


UNSER TIPP: Die verschiedenen Polituren unterscheiden sich durch den Grad des erzielbaren Oberflächenschutzes. Es ist jedoch ratsam, später für die Pflege der Skulptur dasselbe Produkt zu verwenden, mit dem die erste Politur durchgeführt wurde. Mit der Zeit härtet die Skulptur auch auf natürlichen Wege weiter aus und wird somit unempfindlicher.


Dauerhafter, natürlicher Glanz


Bevor Sie mit dem Polieren beginnen, muss Ihre Skulptur hundertprozentig trocken und staubfrei sein! Wachshaltige Pflegecremes und Öle geben dem Stein einen warmen, samtigen Glanz; Sprühlacke haben einen Hochglanzeffekt. Sie versiegeln das Objekt wasserdicht und bieten dadurch einen zuverlässigeren Oberflächenschutz. Wachshaltige Polituren sollten mit einem weichen, sauberen und nicht flusenden Lappen aufgetragen werden, flüssige Polituren mit einem weichen Pinsel. Anschließend gut trocknen lassen und nachpolieren. Jetzt erstrahlt die Skulptur in ihrer ganzen Farbenpracht.


UNSER TIPP: Eventuell später auftretende Kratzer lassen sich einfach durch Nachpolieren wieder entfernen.


Nur die Steine sind ewig . . .


Um einen gleichmäßigen Oberflächenglanz zu erlangen, muss man den Vorgang des Polierens eventuell mehrmals wiederholen. In diesem Fall sollte man darauf achten, dass jede Schicht gut durchtrocknet, bevor die nächste aufgetragen wird. Je länger eine Politur braucht, um in den Stein einzudringen, desto größer ist ihre Tiefenwirkung und damit der dauerhafte Oberflächenschutz. So haben Sie lange Zeit Freude an Ihrer Skulptur.


Man berührt sie gern . . .


Die Versuchung, eine Specksteinskulptur mit ihrer seidig glatten Oberfläche und dem faszinierenden Spiel ihrer Farben in die Hand zu nehmen, sie zu streicheln und zu betasten, ist nahezu unwiderstehlich. Dagegen spricht auch nichts, denn ein solches Objekt kann wesentlich dazu beitragen, den Tastsinn zu entwickeln. Der Kontakt mit der Hand trägt zum natürlichen Nachpolieren des Steins bei. Man sollte nur darauf achten, dass das fertige Kunstwerk sicher und stabil steht.

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